Centralino
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San Vincenzo, ein Badeort an der tyrrhenischen Küste, ist eines der besten ausgerusteten Zentren des Tourismus an der Etruskerküste. Es verfügt uber einen ausgezeichneten Anlegeplatz für ca. 300 Boote und hat die meisten Hotelplätze des Corniatals und der Etruskerküste.
Der Strand zeichnet sich durch hellen, feinstkörnigen Sand aus; um ans Meer zu gehen, durchquert man die dichte Macchia, die hier überall den Strand säumt.
Der Ort ist leicht mit dem Auto und mit dem Zug zu erreichen (Autobahn A 12, Ausfahrt "Rosignano" und dann über Autostraße der veränderten Strecke der Via Aurelia; mit den Schnell und Eilzugen der Eisenbahnlinie Turin Genua Pisa Rom) und liegt 60 km vom internationalen Flughafen "Galileo Galilei" in Pisa entfernt.
San Vincenzo verfügt über alle öffentlichen Dienste und über alle wünschenswerten Dienstleistungen öffentlichen lnteresses.
Der Ort liegt in unmittelbare Nähe des Vorgebirges von Populonia und mitten in einem für die etruskische Archäologie höchstinteressanten Gebiet.
Nur wenige Kilometer von San Vincenzo entfernt liegen antike Ortschaften und mittelalterliche Städte wie Suvereto, Sassetta, Campiglia Marittima, Bolgheri, Castagneto Carducci, Volterra, San Giminiano und Siena. Pisa und Florenz sind nur einen Steinwurf entfernt. ln wenigen Minuten erreicht man die lnsel Elba und direkt gegenüber von San Vincenzo sieht man die lnsel Capraia. Vom touristischen Anlegeplatz ans kann man landschaftlich sehr interessante Meeresausfluge machen.
Hervorragend für Sport und Freizeit ausgerustet, bietet es den Touristen Gelegenheit zu allen möglichen Aktivitäten. Im Palazzo della Cultura (Kulturhaus) und in der in einem ehemaligen Bauernhof eingerichteten Bibliothek mit Tagungssaal in der Via Beatrice Alliata finden das ganze Jahr über Tagungen, Ausstellungen und verschiedene kulturelle Veranstaltungen statt. In der St.-Vinzenz-Ferreri-Kirche sind Fresken von Giampaolo Talani zu sehen, und im Ratssaal ist das von Daniele Govi geschaffene Triptychon der Schlacht von San Vincenzo ausgestellt.
Die nahegelegenen Thermen von Caldana machen es möglich, den Urlaub mit Kuranwendungen zu verbinden.
Das Naturschutzgebiet von Rimigliano, eine Oase der Tier- und Pflanzenwelt, lädt zu Spaziergangen in einer unversehrten und geschützten Natur ein.
Der Ortsteil San Carlo bietet sich als Ausgangspunkt für Ausfluge in die Hugel an, von denen aus man immer wieder eine herrlich Aussicht genießen kann. Darüber hinaus ist es möglich, an von Fremdenführern geleiteten Besichtigungen des archäologisch-bergbaulichen Parks und der Rocca di San Silvestro teilzunehmen. Am Abend gibt es in den verschiedenen Lokalen viele Angebote zur Unterhaltung und zur Entspannung,die Besucher jeden Alters zufriedenstellen können. Für die Liebhaber der guten Küche gibt es außer Pierangelinis "Gambero Rosso" der in der Liste der italienische Gastronomie immer ganz oben steht, zahlreiche andere Lokale mit einen weitgespannten Angebot von Meeresspezialitäten bis zu den unverfalschten Produkten der umliegenden Felder und Hügel.
Im Ort selbst und in den umliegenden Ortschaften werden in reichem Maß die D.O.C.-Weine (D.O.C. = Denominazione di Origine Controllata, Prädikat für italienische Weine bestimmter Anbaugebiete) "Val di Cornia" und "Bolgheri" und natives Olivenöl extra nach der besten toskanischen Tradition hergestellt.
 
San Vincenzo, liegt an der Stelle, wo die Colline Metallifere ("die, metallhaltigen Hügel") fast bis ans Meer vorstoßen und eine Verengung bilden,in der das Tal des Flusses Cecina mit demdes Flusses Cornia zusammentrifft.
Der Ort war schon in ältester Zeit bewohnt; der älteste uns bekannt Ortsname ist "Torre di San Vincenzo" (St.-Vinzenz-Turm).
Der Turm gehört zu einer Reihe von an der Küste verteilten Befestigungen und Wachttürmen, die den Strand und die Städte des Hinterlands vor den Angriffen der Piraten schützen sollten. Die ersten Spuren menschlicher Siedlungen reichen in die frühe Altsteinzeit zurück. Zur Zeit der Etrusker war der Ort dicht besiedelt, zum einen wegen der Nähe zu Populonia, der damals mächtigen Stadt Lucumonia, zum andern wegen der Erzvorkommen und der ausgedehnten Wälder dieser Gegend, die hier ein lndustriegebiet entstehen ließen. Nachdem die Römer das Gebiet erobert hatten, führten sie die Via Aurelia durch SanVincenzo, wo sie höchstwahrscheinlich auch ein Dorf und einen Anlegeplatz bauten.
1304 ließ die Republik Pisa den Küstenturm bauen und gründete damit die neue Gemeinde San Vincenzo: ganz in der Nähe des Turms wurden kleine Häuser gebaut, in denen Fischer und Bauern wohnten und die den Kern des neuen Wohngebiet bildeten.
1406 "kam" SanVincenzo unter florentinische Herrschaft und wurde dem Gebiet von Campiglia zugeteilt; bis zur Vereinigung Italiens teilte es das Los des Großherzogtums Toskana.

Die schlacht von San Vincenzo

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